Thursday, February 19, 2015
Friday, December 26, 2014
Monday, December 22, 2014
Thursday, December 11, 2014
Wednesday, December 10, 2014
Thursday, December 4, 2014
Tuesday, November 18, 2014
My brain hurts!
Gestern im Café von zwei schon reiferen Damen aufgeschnappt: "Wir haben schon mal gebrainstormt..." Ich will gar nicht wissen, wie es heißt, wenn die ihr Mobiltelephon benutzen.
Wednesday, November 12, 2014
Wednesday, November 5, 2014
Tuesday, November 4, 2014
Monday, November 3, 2014
Beinkleider, eine kurze Betrachtung
Die graue Jogginghose kleidet den Mann von Welt in der City ausnehmend gut. Besonders, wenn der Herr etwas... stattlicher ist. Leider kommt es aber dann oft zum gefürchteten "Arsch frißt Hose"-Phänomen. Kein schöner Anblick.
Äußerst stilvoll sind auch diese hippen Hybridhosen, diese Kreuzung aus Röhrenjeans und Ethnohose. Wenn der Mors auf Höhe der Knie hängt und die dürren Beinlinge folgen, entsteht schnell die Assoziation eines Windelfetischisten.
Die moderne Frau ziert stets die Skinny-Jeans, vor allem, wenn der Steert etwas ausladender ist. Wird das Gesamtbild durch zarte Ballerinas abgerundet, kommt auch die elfenhafte Grazie der Rubensfrau elegant zur Geltung.
Ebenso kleidsam, selbst bei ganz dünnen Frauen, sind diese im Bund sehr niedrig geschnittenen Jeans. Bei natürlicher Haartracht würden locker die unteren Locken hervorblinzeln. Ein hoher Bund streckt die Figur viel besser. Das wusste schon Marlene Dietrich.
Gern tummelt sich in der Runde der stoffgewordenen Scheußlichkeiten das karierte Beinkleid. Oft getragen von Senioren als Alternative zur beigefarbenen Rentneruniform. Einfach grauenvoll. Solche Hosen würde ich nicht mal bein Golf tragen, wenn ich denn Golfen würde. Allein schon der Gedanke, harmlose kleine weiße Bälle mit eisernen Schlägern über einen gepflegten Rasen zu prügeln, ist schweißtreibend. Abgründe der menschliche Natur.
Äußerst stilvoll sind auch diese hippen Hybridhosen, diese Kreuzung aus Röhrenjeans und Ethnohose. Wenn der Mors auf Höhe der Knie hängt und die dürren Beinlinge folgen, entsteht schnell die Assoziation eines Windelfetischisten.
Die moderne Frau ziert stets die Skinny-Jeans, vor allem, wenn der Steert etwas ausladender ist. Wird das Gesamtbild durch zarte Ballerinas abgerundet, kommt auch die elfenhafte Grazie der Rubensfrau elegant zur Geltung.
Ebenso kleidsam, selbst bei ganz dünnen Frauen, sind diese im Bund sehr niedrig geschnittenen Jeans. Bei natürlicher Haartracht würden locker die unteren Locken hervorblinzeln. Ein hoher Bund streckt die Figur viel besser. Das wusste schon Marlene Dietrich.
Gern tummelt sich in der Runde der stoffgewordenen Scheußlichkeiten das karierte Beinkleid. Oft getragen von Senioren als Alternative zur beigefarbenen Rentneruniform. Einfach grauenvoll. Solche Hosen würde ich nicht mal bein Golf tragen, wenn ich denn Golfen würde. Allein schon der Gedanke, harmlose kleine weiße Bälle mit eisernen Schlägern über einen gepflegten Rasen zu prügeln, ist schweißtreibend. Abgründe der menschliche Natur.
Sunday, November 2, 2014
Handtäschchen
Seit einiger Zeit gibt es für Herren die kleinen Handgelenktäschen à la Horst Schlämmer, nur jetzt zum Umhängen. Es kommt doch fast alles, leicht abgewandelt, wieder.
Ich sah bereits einen Harley-Fahrer mit so einem Täschchen in weiß (!). Das gab dem harten Kerl einen ziemlich weichen Anstrich, er fuhr auch nur eine Softtail, allein schon, mit E-Starter.
Ich sah bereits einen Harley-Fahrer mit so einem Täschchen in weiß (!). Das gab dem harten Kerl einen ziemlich weichen Anstrich, er fuhr auch nur eine Softtail, allein schon, mit E-Starter.
DB - Die Bösen
Bahnfahren – immer wieder ein
Erlebnis. Der Wagen, für den ich eine Reservierung habe, ist heute
nicht im Zug. Der Wagen, in dem ich zum Sitzen komme, ist nicht
geheizt. Die Abfahrt, bei pünktlicher Ankunft, verzögert sich wegen
einer „Zugumfahrt“ um mindestens 10 Minuten. Zur Krönung gibt es
zwischen Rostock und Stralsund Schienenersatzverkehr, mit einer
extrem langen Fahrzeit. Alles in allem eine sauber aufeinander
abgestimmte kollektive Leistung.
Auch böse: Im Schienenersatzverkehr –
welch schönes Wort – gibt es viele Leute, deren Deo
offenriechtlich versagt hat. Und viele kleine Kinder, mein Platz war
einigermaßen weit weg. Im Bus war auch ein gutgekleideter
südländischer junger Mann mit einem Geigenkasten, kein
Billigmodell. Der Busfahrer wollte die Geige im Gepäckfach verstaut
sehen, der jungen Mann wollte sie mit dem Hinweis bei sich behalten –
teuer und nicht seine. Er hat insistiert, da wurde der Busfahrer
gleich pampig. Ossis mögen keine Ausländer. Zum Glück konnte sich
der junge Mann durchsetzen.
Saturday, November 1, 2014
Friday, October 31, 2014
Im Zeichen der Mode
Sind
sich die meisten fashion victims darüber im Klaren, mit was sie auf
dem Leib herumlaufen?
Angesagte
Label prangen als Statussymbol auf Brust oder Rücken. Es gab
Winterjacken mit dem riesigen Springer-Label von Chiemsee auf der
Kehrseite. Die Leute werden zur lebenden Litfaßsäule und
zahlen auch noch dafür. Understatement ist nicht mehr gefragt, es darf teuer sein UND muss für alle sichtbar auch so aussehen.
Angesagt
sind im Augenblick u. a. Camp David und Hollister. Macht sich von den
Trägern irgend jemand Gedanken darüber, wofür diese Begriffe
stehen? In Camp David, einem Marine-Stützpunkt, der den
amerikanischen Präsidenten als Wochenendhaus dient, fanden 1978 die
Friedensverhandlungen zwischen Ägypten und Israel statt. Und die
Marke Hollister benennt sich wirklich nach Hollister, Kalifornien, wo
1947 die wohl ersten und bekanntesten Bikerkrawalle stattfanden.
Denen verdanken wir die 1%er, die gesetztlosen Rocker, und natürlich den Film „Der Wilde“ mit Marlon Brando.
Im
Military-Look finden sich vielfach zweckentfremdete und sinnlose
Details von meist US-amerikanischen Uniformteilen. So der Fishtail
vom M51/65-Parka, der ursprünglich zum Zusammenbinden zwischen den
Beinen als Kälteschutz dient. Oder der Fellbesatz vom N3B-Parka
(Snorkel-Parka), der als dämmender „Schnorchel“ in eisigen
arktischen Nächten benutzt wird. Auch die vielfach adaptierte
Schimansky-Jacke, original US-Army. Es soll militärisch-martialisch
aussehen, aber bitteschön nicht aus dem Army-Shop kommen.
Haltbarkeit und Zweckmäßigkeit sind bei den Originalen stets besser
als bei den Nachempfindungen. Aber das ist heute nicht mehr so
gefragt, es ist nächstes Jahr ohnehin aus der Mode.
Tuesday, October 28, 2014
Früher ...
war nicht alles besser, aber das war gut. (Jochen Malmsheimer)
Die Knaben und Mädchen wurden von den Nationalsozialisten zu Jungen und Mädel umfunktioniert. Klingt zackiger. Die Mädchen sind noch einmal davongekommen und dürfen wieder ihren alten Namen tragen. Die Jungen sind Jungs geblieben, übrigens in Ost und West gleichermaßen.
Bei Goethe klingt es gut, das mit dem Knaben und der Blume. ABER, würde Freddy singen: "Knabe, komm bald wieder", das wäre schon schräg.
Die Knaben und Mädchen wurden von den Nationalsozialisten zu Jungen und Mädel umfunktioniert. Klingt zackiger. Die Mädchen sind noch einmal davongekommen und dürfen wieder ihren alten Namen tragen. Die Jungen sind Jungs geblieben, übrigens in Ost und West gleichermaßen.
Bei Goethe klingt es gut, das mit dem Knaben und der Blume. ABER, würde Freddy singen: "Knabe, komm bald wieder", das wäre schon schräg.
Monday, October 27, 2014
Sunday, October 19, 2014
Friday, October 17, 2014
Aufgeschnappt
Gestern beim Kaffeetrinken zwangsweise mitgehört: "Das selbe Handy is' es noch, aber ein anderes."
Das sollte man nicht leichtens Herzens auf die schwere Schulter nehmen.
Das sollte man nicht leichtens Herzens auf die schwere Schulter nehmen.
Thursday, October 16, 2014
StatusSymbolRätsel
Gestern sah ich ein phantastisches Mercedes Cabriolet vorüberfahren. Metallic goldfarbener Lack, auf Hochglanz polierte Felgen, vier (4!) Auspuffrohre und kein Fahrer. Naja, unter seiner coolen Baseballkappe konnte er gerade so zwischen Volant und Amaturenbrett durchpeilen. Der dezente Bartschatten verriet den männlichen Macho.
Der Arme, er muß ein kleines Problem mit seiner Größe haben.
Ich weiss, wir machen uns nicht über Minderheiten lustig. Aber, ich darf das, denn: "Isch 'abe gar kein Auto, Signorina." Damit gehöre ich auch zu einer - wachsenden - Minderheit.
Der Arme, er muß ein kleines Problem mit seiner Größe haben.
Ich weiss, wir machen uns nicht über Minderheiten lustig. Aber, ich darf das, denn: "Isch 'abe gar kein Auto, Signorina." Damit gehöre ich auch zu einer - wachsenden - Minderheit.
Wednesday, October 15, 2014
Die armen Kinder
Ein nicht ganz korrekt geschnittener Ausschnitt von einem Interview mit Diana Krall in der "Kulturnews" 10/2014. Mit Nintendo und Wii sind natürlich die Spielkonsolen gemeint, die Namen der Kinder bleiben unerwähnt.
Tuesday, October 14, 2014
Selektive Geschichtsrezeption
Die deutschen Rußlandversteher, vor allem in der Sozialdemokratie, entschuldigen vieles u.a. mit dem Argument, daß die Sowjetunion geführt durch Stalin Deutschland respektive halb Europa von Hitler befreit hat. Der so befreite Teil Europas war jahrzehntelang alles andere als frei. Glück hatten nur die Österreicher, als die ruhmreiche Sowjetarmee nach 10 Jahren wieder abzog.
Der 2. Weltkrieg wurde zwar durch Hitlerdeutschland begonnen, aber nicht von Deutschland allein geführt. Willfährige Vasallenstaaten sind mehr oder weniger freiwillig mitgezogen. Italien, Ungarn, Rumänien und weitere Staaten kämpften mit der deutschen Wehrmacht.
Am stärksten verdrängt wird der Anteil der Sowjetunion am 2. Weltkrieg. Hitler überfiel am 1. September 1939 Polen, Stalin rückte am 17. September von Osten in Polen ein. Die beiden Gauner teilten brüderlich. Ganz nebenbei wurde Polen als Ergebnis des Krieges mehrere 100 Kilometer nach Westen verschoben. Anfang 1940 überfiel die Sowjetunion Finnland, mit dem Ziel, sich das Land völlig einzuverleiben. Der eroberte Teil ist bis heute russisch geblieben. Außerdem besetzte Stalin Estland, Lettland und Litauen sowie Bessarabien. Ein russischer Sience Fiction-Autor, der noch in der Sowjetunion geboren und indoktriniert wurde, nannte das beschönigend in einem Roman: "Vorverlegung der Grenzen".
Ich möchte Hitler und Nazideutschland nicht entschuldigen, aber der 2. Weltkrieg wurde auch nicht von Deutschland allein geführt. Sowjetrußland hat sich im 20. Jahrhundert oft genug als gnadenloser Aggressor gezeigt. Die Besetzung der Krim sollte ein Fanal für Europa sein.
Der 2. Weltkrieg wurde zwar durch Hitlerdeutschland begonnen, aber nicht von Deutschland allein geführt. Willfährige Vasallenstaaten sind mehr oder weniger freiwillig mitgezogen. Italien, Ungarn, Rumänien und weitere Staaten kämpften mit der deutschen Wehrmacht.
Am stärksten verdrängt wird der Anteil der Sowjetunion am 2. Weltkrieg. Hitler überfiel am 1. September 1939 Polen, Stalin rückte am 17. September von Osten in Polen ein. Die beiden Gauner teilten brüderlich. Ganz nebenbei wurde Polen als Ergebnis des Krieges mehrere 100 Kilometer nach Westen verschoben. Anfang 1940 überfiel die Sowjetunion Finnland, mit dem Ziel, sich das Land völlig einzuverleiben. Der eroberte Teil ist bis heute russisch geblieben. Außerdem besetzte Stalin Estland, Lettland und Litauen sowie Bessarabien. Ein russischer Sience Fiction-Autor, der noch in der Sowjetunion geboren und indoktriniert wurde, nannte das beschönigend in einem Roman: "Vorverlegung der Grenzen".
Ich möchte Hitler und Nazideutschland nicht entschuldigen, aber der 2. Weltkrieg wurde auch nicht von Deutschland allein geführt. Sowjetrußland hat sich im 20. Jahrhundert oft genug als gnadenloser Aggressor gezeigt. Die Besetzung der Krim sollte ein Fanal für Europa sein.
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